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Veranstaltung

Literaturhaus Hamburg 2020

Termine

Datum
Einlass
Zeit
Tickets
Kalender
24.11.2020
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19:30 Uhr
Ausverkauft
25.11.2020
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19:30 Uhr
Ausverkauft
12.01.2021
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19 Uhr
Philosophisches Café Inmitten von Gut und Böse Gast: Susan Neiman Wie können Gesellschaften mit dem Bösen der eigenen Geschichte umgehen? Sowie mit dem Bösen der Gegenwart? In ihren Werken geht die Philosophin Susan Neiman, Leiterin des Einstein Forums in Potsdam, der Bedeutung des Bösen für unser Weltverhältnis nach. Sei es in Form von Naturkatastrophen, politischen Entwicklungen oder privaten Niedrigkeiten. So auch in ihrem jüngsten Werk »Von den Deutschen lernen« (Hanser Berlin; Übersetzung: Christiana Goldmann), in welchem der Umgang der Deutschen mit ihrer jüngeren Geschichte als mögliches Beispiel für andere Nationen erkundet wird – insbesondere die USA. Wie sich dem Bösen stellen: vergessen, verdrängen, aktiv erinnern, frontal bekämpfen? Und was ist das überhaupt: das Böse? Wie lässt es sich erkennen, begrifflich bestimmen, existenziell fassen? Als Amerikanerin, die seit Jahrzehnten in Deutschland lebt, hat Susan Neiman – in der Tradition Hannah Arendts – einen geschärften Blick für die besonderen Möglichkeiten wie auch drohenden Abgründe des transatlantischen Transfers. Der Abend ist eine Einladung zu einem Gespräch ohne Geländer, dafür voll Hoffnung und neuer Anfänge. Moderation: Wolfram Eilenberger Mit freundlicher Unterstützung der Udo Keller Stiftung und dem Forum Humanum
13.01.2021
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19:30 Uhr
Nell Zink liest aus ihrem neuen Roman »Das Hohe Lied« »Nell Zinks Sprache ist erfrischend unaufgeregt und klar, dennoch feinsinnig.« (Juliane Bergmann, »NDR Kultur«) Auch in ihrem neuen Roman »Das Hohe Lied« (Rowohlt; Übersetzung: Tobias Schnettler) überzeugt Nell Zink mit der für sie typischen Sprache und setzt ihren Humor für eine facettenreiche Figurenzeichnung ein. Pam, Daniel und Joe gründen in den späten 1980er-Jahren in New York eine Punkband. Bald entdecken die Freunde, dass der am Williams-Syndrom leidende Joe der einzige wirklich talentierte Musiker in der Runde ist, und unterstützen ihn bei seiner Solokarriere. Während sich Joe zum Weltstar entwickelt, bekommen Pam und Daniel ein gemeinsames Kind: Flora. Die Ereignisse am 11. September 2001 bilden einen Wendepunkt in der Geschichte. Flora wächst in einer veränderten, zunehmend angespannten politischen Umgebung heran. Sie engagiert sich als Umweltaktivistin und für den Wahlkampf der amerikanischen Grünen. Die Präsidentschaftskandidatur von Donald Trump birgt für die Familie eine neue Bedrohung und lässt sie längst verloren geglaubte Kräfte mobilisieren. Nell Zink wurde 1964 in Kalifornien geboren und wuchs in Virginia auf. Nach Abschluss des Studiums in den USA promovierte sie in Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Mit ihrem 2019 erschienenen Roman »Virginia« war sie für den National Book Award nominiert. Sie lebt in Bad Belzig, südlich von Berlin. Moderation: Carsten Otte
19.01.2021
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19:30 Uhr
Judith Zander liest aus ihrem neuen Roman »Johnny Ohneland« Judith Zander debütierte 2010 mit ihrem Roman »Dinge, die wir heute sagten«, errang auf Anhieb den 3 sat-Preis im Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb und stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig ausgebildet beweist sie sich in der Folge auch in Lyrik und Übersetzung als großer Sprachfähigkeit mächtig, sodass Denis Schecks Urteil, Zanders neuer Roman sei »Magie, wie sie nur große Literatur leisten kann«, kaum verwundert. Der im selbstreflexiven Du verfasste Text »Johnny Ohneland« (dtv) spannt seinen Bogen von der Hauptfiguren Kindheit in der ostdeutschen Provinz hin zum Studium in Finnland über den Aufenthalt in Australien. Er seziert ein junges Bewusstsein im Versuch, Form zu finden und Form zu verwehren. Joana, a girl named Johnny, du »wolltest natürlich normal sein, aber natürlich ohne so sein zu müssen wie die anderen. Deine Aspirationen rannten schon immer mit Vorliebe in Richtung Unmöglichkeit. Alles andere war nicht akzeptabel. Alle anderen Rennstrecken sahen einfach unzumutbar langweilig aus. Zu bevölkert und ausgetreten.« Beide Geschlechter lieben, beide Geschlechter sein – von einem fluiden Leben als moderner Orlando, der sich an eingebläuten Lebensweisheiten abmüht, die sich zergliedern lassen, wie die Familie und das Land selbst, aus denen sie kommen, davon erzählt Zanders poetischer Wende- und Reiseroman. Moderation: Insa Wilke

Bilder

Veranstaltungsdaten

Ort
Hamburg > Hohenfelde
Veranstaltungsort
Literaturhaus Hamburg
Schwanenwik 38
22087 Hamburg
Kategorie
Vortrag/Lesung/Film
Preis
4,00€ bis 16,00€

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