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Veranstaltung

Literaturhaus Hamburg 2020

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27.04.2021
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19 Uhr
VORERST GEHEN KEINE SAALTICKETS IN DEN VERKAUF. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte unserem Newsletter oder unserer Website. ------ Philosophisches Café Über Diskurstugenden und produktives Streiten Gast: Romy Jaster In seiner Schrift »Über die Freiheit« schreibt John Stuart Mill, dass uns nichts mehr in unserer Freiheit einschränke als die »Tyrannei des vorherrschenden Meinens und Empfindens«. Der produktive Streit wird allzu oft unterbunden oder eskaliert in einem Gebrüll, in dem keine Argumente mehr fallen, sondern nur noch gegenseitige Anfeindungen. Den Streit auszumerzen, hält Mill aus mehreren Gründen für falsch: Erstens können wir nie sicher sein, dass jene, die wir im Unrecht glauben, auch wirklich irren. Liegen wir falsch, verpassen wir die Chance, uns eines Besseren belehren zu lassen, wenn wir ihnen nicht zuhören. Liegen wir hingegen richtig, versäumen wir es, unsere Argumente weiter zu schärfen. Meinungsverschiedenheiten sind deshalb kein Übel, sondern willkommen. Nicht zuletzt drohe eine »Tyrannei der Mehrheit«, wenn wir uns nicht mehr aneinander reiben: eine eingemittete Gesellschaft, die sich bestenfalls durch Mittelmäßigkeit auszeichnet. Doch wie gelingt der Streit heute? Was sagt die Philosophie zur Verrohung der Diskussionskultur? Die Philosophin Romy Jaster erforscht diese Fragen an der Humboldt-Universität zu Berlin, arbeitet als Argumentationstrainerin und hat mit David Lanius das Buch »Die Wahrheit schafft sich ab« (Reclam) veröffentlicht. Sie spricht über den Wert des Streitens und die Aufgabe der Philosophie in der Öffentlichkeit. Moderation: Barbara Bleisch Mit freundlicher Unterstützung der Udo Keller Stiftung Forum Humanum
28.04.2021
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19:30 Uhr
VORERST GEHEN KEINE SAALTICKETS IN DEN VERKAUF. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte unserem Newsletter oder unserer Website. ------ Thea Dorn liest aus ihrem neuen Roman »Trost« Was brauchen wir in diesen Tagen? Hoffnung, Zuversicht, Zuwendung, gewiss – und immer wieder Trost, wenn Hoffnung, Zuversicht und Zuwendung nicht ausreichen wollen. Thea Dorn, die Moderatorin des »Literarischen Quartetts«, hat das erkannt und hat mit »Trost – Briefe an Max« (Penguin) vielleicht das Buch zur Stunde geschrieben. »Wie geht es Dir?« Als Johanna von Max, ihrem alten philosophischen Lehrer, eine Postkarte mit dieser scheinbar harmlosen Frage erhält, bricht es aus ihr hervor: die Trauer über den Tod ihrer Mutter, die Wut, dass man ihr im Krankenhaus verwehrt hat, die Sterbende zu begleiten. Provoziert durch weitere Postkarten, beginnt Johanna, sich den Dämonen hinter ihrer Verzweiflung zu stellen. In einem ungewöhnlichen Postkarten-Briefroman erzählt die Literatin und Philosophin Thea Dorn von den vielleicht größten Themen, die der gottferne, von seinen technologischen Möglichkeiten berauschte Mensch verdrängt: von der Auseinandersetzung mit der Endlichkeit, von der Suche nach Trost in trostlosen Zeiten. »Ein anrührender Briefroman und eine Auseinandersetzung mit den großen Fragen unserer Zeit.« (Juli Zeh) Moderation: Rainer Moritz Medienpartner NDR Info
04.05.2021
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19:30 Uhr
VORERST GEHEN KEINE SAALTICKETS IN DEN VERKAUF. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte unserem Newsletter oder unserer Website. ------ Helga Schubert liest aus ihrem neuen Buch »Vom Aufstehen« Helga Schubert beleuchtet in 29 Geschichten die kleinen und großen Augenblicke eines langen Lebens und lässt dabei aus den kurzen, prägnanten Episoden ein Gesamtbild aus Konflikt und Versöhnung, Zuflucht und Verlassen entstehen. Wir folgen ihr in den Wechsel zwischen Kindheit und Erwachsensein, der Vergangenheit und Gegenwart, hinein in das schwierige Verhältnis zur eigenen Mutter und die Abwesenheit des Vaters, in den Alltag von Partner- und Freundschaften, das Familienleben. Auch ins Politische nimmt Helga Schubert mit: in ihre Zeit in der DDR, zur Wende und zur ersten freien Wahl nach 50 Jahren Beobachtung. Ob Schubert sich selbst in die Linie der DDR-Schriftsteller stellen will – oder muss, das ist eine der Fragen, mit denen sie sich in diesem bei dtv erschienenen Band auseinandersetzt. Es ist sind Erzählungen, die zu gleichen Teilen Biografie wie Fiktion sind und das Leben einer Frau schildern, deren Erleben sich um Erinnerung, um Heimat und Identität und um das Märchenlesen dreht. Ein von der Literatur geprägtes Leben wird selbst zu Literatur. Mit der titelgebenden Geschichte nahm Helga Schubert 2020 endlich am Ingeborg-Bachmann-Preis teil, nachdem sie 1980 wegen Ausreiseverbots die Einladung nicht annehmen konnte – und erhielt den Hauptpreis. Moderation: Anne-Dore Krohn Medienpartner NDR Info
11.05.2021
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19:30 Uhr
VORERST GEHEN KEINE SAALTICKETS IN DEN VERKAUF. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte unserem Newsletter oder unserer Website. ------ Nell Zink liest aus ihrem neuen Roman »Das Hohe Lied« »Nell Zinks Sprache ist erfrischend unaufgeregt und klar, dennoch feinsinnig.« (Juliane Bergmann, »NDR Kultur«) Auch in ihrem neuen Roman »Das Hohe Lied« (Rowohlt; Übersetzung: Tobias Schnettler) überzeugt Nell Zink mit der für sie typischen Sprache und setzt ihren Humor für eine facettenreiche Figurenzeichnung ein. Pam, Daniel und Joe gründen in den späten 1980er-Jahren in New York eine Punkband. Bald entdecken die Freunde, dass der am Williams-Syndrom leidende Joe der einzige wirklich talentierte Musiker in der Runde ist, und unterstützen ihn bei seiner Solokarriere. Während sich Joe zum Weltstar entwickelt, bekommen Pam und Daniel ein gemeinsames Kind: Flora. Die Ereignisse am 11. September 2001 bilden einen Wendepunkt in der Geschichte. Flora wächst in einer veränderten, zunehmend angespannten politischen Umgebung heran. Sie engagiert sich als Umweltaktivistin und für den Wahlkampf der amerikanischen Grünen. Die Präsidentschaftskandidatur von Donald Trump birgt für die Familie eine neue Bedrohung und lässt sie längst verloren geglaubte Kräfte mobilisieren. Nell Zink wurde 1964 in Kalifornien geboren und wuchs in Virginia auf. Nach Abschluss des Studiums in den USA promovierte sie in Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Mit ihrem 2019 erschienenen Roman »Virginia« war sie für den National Book Award nominiert. Sie lebt in Bad Belzig, südlich von Berlin. Moderation: Carsten Otte Am 14. Juni ist Nell Zink zudem bei unserem digitalen Format »Zugabe!« zu Gast. Medienpartner NDR Info
12.05.2021
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19:30 Uhr
VORERST GEHEN KEINE SAALTICKETS IN DEN VERKAUF. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte unserem Newsletter oder unserer Website. ------ Taupunkt – Ein Abend mit Gedichten und Essays Lesung und Gespräch mit Kerstin Preiwuß, Uljana Wolf, Marcel Beyer und Nico Bleutge »Durch verschiedene Mittel erreicht man das gleiche Ziel«, schreibt Michel de Montaigne zu Beginn seiner »Essais«, eines der Grundbücher dieser Gattung. Was aber, wenn verschiedene Mittel auch das Ziel unmerklich verändern? Die Dichterinnen und Dichter Marcel Beyer, Nico Bleutge, Kerstin Preiwuß und Uljana Wolf wollen in Lesung und Gespräch der Frage nachgehen, wie nah sich Gedicht und Essay kommen können. Wie hängen die beiden Schreibmöglichkeiten zusammen? Wann wird etwas zum Essay, wann zum Gedicht? Gibt es Stoffe, die in beide Formen drängen? Findet der »mäandernde Geist« (Montaigne) seinen Ausdruck immer in einem mäandernden Stil? Und befeuern sich Gedicht und Essay gegenseitig – oder neigen sie wie der Allesfresser Roman eher dazu, das Gegenüber zu verschlingen? Zwischen Uljana Wolfs »Guessays« und Marcel Beyers »Dämonenräumdienst« ist alles möglich. Von Kerstin Preiwuß erschien zuletzt der Gedichtband »Taupunkt« (Berlin Verlag). Nico Bleutge veröffentlichte vor kurzem »Drei Fliegen – Über Gedichte« (C.H. Beck), er moderiert den Abend. Mit freundlicher Unterstützung der Kunst- und Literaturstiftung Petra und K.-H. Zillmer, Kulturpartner NDR Kultur

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Veranstaltungsdaten

Ort
Hamburg > Hohenfelde
Veranstaltungsort
Literaturhaus Hamburg
Schwanenwik 38
22087 Hamburg
Kategorie
Vortrag/Lesung/Film
Preis
5,00€

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